Webographen

Worum es geht

Das Ziel jeder Unternehmenswebseite sollte es sein, deine Firma im Vertrieb zu unterstützen. Denn eine Webseite kann heute viel mehr sein als nur eine digitale Visitenkarte. Sie ist ein Marketinginstrument, das dein Unternehmen mächtig ankurbeln kann. Was die Basis erfolgreicher Webseiten ist und wie du diese für dich nutzen kannst, lies in diesem Artikel.

Die Basis guter Websites sind nicht irgendwelche Marketingmethoden, sondern bestimmte Prinzipien

Sicherlich bist du dir bewusst, wie wichtig eine Unternehmenswebseite heutzutage ist. Jedes Unternehmen hat eine und wenn nicht, existiert es quasi nicht. Auch die Kunden, um die wir jeden Tag ringen, starten ihre Suche nach neuen Herstellern oder Dienstleistern online.

Mit 08/15-Websites kann man also schon lange keinen mehr hinterm Ofen vorlocken, denn die Konkurrenz ist ja nur einen Klick entfernt.

Das Problem ist, dass du weißt, wie wichtig es wäre, deine Webseite in Angriff zu nehmen. Doch ständig gibt es andere Themen, die dringender sind. So hast du nicht die Zeit, dir zu überlegen, wie du deine Webseite raus aus der Friendzone bringst und aus ihr einen Casanova machst, der die Herzen deiner Kunden erstürmt.

Das Internet quillt über vor Taktiken und Methoden, um dein Onlinemarketing anzukurbeln. Doch je mehr es wird, desto schwieriger wird es, zu entscheiden, wo man anfangen soll.

Das ist kein Wunder, denn was fehlt, ist eine solide Basis. Eine Basis, die die ganzen Tipps und Tricks entlang eines roten Fadens aneinanderreiht.

Denn der Wunsch wäre doch eine Unternehmenswebseite, die dein Unternehmen nicht nur im besten Licht präsentiert, sondern auch noch dein 24/7-Vertriebsmitarbeiter ist.

Die 4 Aspekte guter Unternehmenswebseiten

Also fangen wir mal ganz unten an. Deine Website sollte ein ausgewogenes Verhältnis dieser 4 Aspekte haben:

  • Benutzerfreundlichkeit (Usability)
  • positive Nutzererfahrung (User Experience)
  • ansprechendes Webdesign
  • Inhalte mit Relevanz und Mehrwert für die Zielgruppe
Die vier Aspekte eines guten Webauftritts sind Usability, Content, Webdesign und User Experience
Die vier Aspekte guter Websites: Usability, User Experience, Webdesign und Content.

Um es nochmal zu betonen: Wirklich wichtig ist hier das Gleichgewicht dieser 4 Aspekte. Überwiegt auf deiner Seite z.B. das Design, kann so etwas wie ein Vampir-Effekt entstehen. 

Das ist ein Begriff aus der klassischen Werbung, der Folgendes beschreibt: Der gestalterische Inhalt einer Anzeige ist so dominant, dass sich danach niemand mehr an die Werbebotschaft erinnern kann (“Für was war die Werbung mit Heidi Klum nochmal?”). Das Gleiche kann auch mit einer Webseite passieren.

Auf der anderen Seite ist ein inkonsistentes Webdesign wie Rechtschreibfehler. Zu viele davon und deine Besucher beginnen an der Qualität deiner Inhalte zu zweifeln.

Das kannst du tun:

  1. Deine Webseite sollte deinen Besuchern keine Steine in den Weg legen. Buttons und Formulare müssen in allen gängigen Browsern funktionieren
  2. Das Design sollte in allen gängigen Browsern korrekt dargestellt werden.
  3. Jede Handlung des Users sollte ein Feedback auslösen (z.B. eine Bestätigung nach der Nutzung des Kontaktformulars).
  4. Das Design deiner Webseite sollte modern sein und zu deinem Kontext passen.
  5. Deine Inhalte sollten für deine Zielgruppe relevant sein und einen Mehrwert bieten.
  6. Die 4 Aspekte Usability, User Experience, Webdesign und Content sollten im Einklang sein.

Warum ein Website-Konzept den größten Erfolgshebel hat

Nach den 4 Aspekten sollte deine Webseite auf einem durchdachten Konzept beruhen. Denn ein gutes Konzept verschafft dir Klarheit über Folgendes:

  • Webseitenziele: Wie sieht die einheitliche Ausrichtung deiner Webseite aus und wie kann sie stetig gemessen und optimiert werden.
  • Zielgruppe: Wer sind deine Kunden und welche Bedürfnisse haben sie.
  • Berührungspunkte: Welche Touchpoints hast du mit deiner Zielgruppe und wie kannst du deine Website gezielt für diese optimieren.
  • Content: Was sind relevante Inhalte mit entsprechendem Suchvolumen (SEO).
  • Webseitenstruktur: Was ist die passende Struktur für deine Website, um alle Inhalte unter Dach und Fach zu bekommen.
  • Webdesign: Welche Stilrichtung sollte dein Webdesign einschlagen, damit du dich von deinen Mitbewerbern unterscheidest.
Eine Leiter, die aus dem Labyrinth des Onlinemarketings führt, um sich Übersicht zu verschaffen.
Mit einem Website-Konzept lässt du das Labyrinth der Online-Welt hinter dir und bringst deine Unternehmenswebseite auf Erfolgskurs.

Als Webagentur bieten wir dir Workshops zur Website-Konzeption an. Mehr zur Website-Konzeption findest du hier: Website-Konzeption: In 8 Schritten zur optimalen Website

Das kannst du tun:

  1. Eine gut geplante Webseite ist die halbe Miete. Ein Konzept sollte also ganz oben auf deiner Agenda stehen.
  2. Hol dir unsere Leitfäden für dein Konzept, um durchzustarten: Hier geht es zum Newsletter.

Mit professionellen Inhalten raus aus dem Einheitsbrei

Texte mit Pfiff und Relevanz

Gute Texte bringen die wichtigsten Informationen auf den Punkt, sind unterhaltsam geschrieben und führen den Leser sanft zu einer gewünschten Handlung. Auf marktschreierische Methoden solltest du heutzutage lieber verzichten. Die bringen nichts mehr.

Das Potenzial guter Texte wird in der Regel weit unterschätzt. Denn die gängige Meinung besagt, dass Texte eh nicht gelesen werden. Höchstens überflogen. Wenn du jedoch bis hierhin gelesen hast, liebe Leserin und lieber Leser, dann hast du dir gerade selbst das Gegenteil bewiesen.

Allerdings ist nicht nur der Inhalt wichtig, sondern auch der Stil. Streiche abgedroschene Floskeln wie diese:

  • Wir bieten innovative Lösungen im Bereich XY.”
  • “Unser Ziel ist es, Sie bei der Erreichung ihrer Ziele zu unterstützen.”
  • “Seit x Jahren erfolgreich am Markt”

Das Problem mit Floskeln ist: Man weiß sofort, wie der Satz zu Ende geht und darum liest man nicht weiter. Aussagen wie “Seit x Jahren erfolgreich am Markt” sollen wahrscheinlich Beständigkeit, Qualität und Expertise vermitteln. Doch theoretisch könnte dein Unternehmen schon seit 25 Jahren bestehen und trotzdem schlecht sein. 

Du willst Beständigkeit, Qualität und Expertise vermitteln? Dann mach das eleganter und ganz wichtig: Liefere Beweise!

Die Texte auf Unternehmenswebseiten klingen auch viel zu oft gestelzt. Wahrscheinlich, weil man seriös und auf keinen Fall albern wirken möchte. Nur will sich niemand hölzerne Formulierungen und verschachtelte Sätze antun. Oder möchtest du das?

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Individuelles Bildmaterial

Die Verlockung, einfach mal schnell ein paar Stockbilder zu kaufen, ist groß. Klar gibt es auch sehr gute Stockbilder, doch viele Fotos finden sich auf tausenden von Websites wieder. Ein Klassiker ist die Call-Center-Mitarbeiterin, die immer für dich da ist. 

Menschen kaufen von Menschen und darum verwende zumindest hier keine Stockbilder. Zeige dein Team und stelle es auf der Webseite deines Unternehmens vor. Das gilt insbesondere für dienstleistungsorientierte Firmen. 

Es kommt nicht von ungefähr, dass auf der Website unserer Webagentur die Teamseite eine der meistbesuchten ist. Wenn du neugierig geworden bist, dann wirf doch mal einen Blick auf unser Team.

Das kannst du tun:

  1. Lege großen Wert auf relevante und professionelle Texte. Wenn möglich engagiere am besten einen Profi dafür.
  2. Vermeide Floskeln und belege deine Aussagen. Du bist der Beste? Warum?
  3. Schreibe in einer natürlichen und abwechslungsreichen Sprache.
  4. Vermeide die reine Aufzählung von Merkmalen, sondern verknüpfe diese immer mit den Vorteilen.
  5. Wenn möglich vermeide Stockbilder und engagiere einen professionellen Fotografen, der deine Firma im rechten Licht darstellt.

Warum dein Webdesign nutzerzentriert sein sollte

In diesem Kontext liebe ich das Sprichwort “Der Köder soll dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.” Denn es bringt den Zusammenhang so treffend auf den Punkt.

Ein Webdesign, das deiner Zielgruppe gefällt, hat wesentlich höhere Chancen, dich bei der Erfüllung deiner Ziele zu unterstützen. Du solltest also beim Design deiner Unternehmenswebseite niemals einen Egotrip machen. Das Spielfeld für deinen Charakter, deine Einstellung und deine Methoden sind die Inhalte.

Website-Besucher laufen bildlich durch den Bildschirm eines Smartphones, welches dafür steht, dass das Webdesign einer Unternehmenswebsite nutzerzentriert sein sollte.
Ein Webdesign sollte immer die Zielgruppe im Fokus haben.

Nur der Vollständigkeit halber: Selbstverständlich sollte deine Seite auf einem Responsive Webdesign beruhen und Mobile First sein. 

Weitere wichtige Basics in Sachen Design findest du in den “Tipps für Sie”.

Das kannst du tun:

  • Um deine Ziele zu unterstützen, sollte das Design deiner Website nutzerzentriert sein.
  • Die Gestaltung sollte den Prinzipien des Responsive Webdesigns und Mobile First folgen.
  • Das Design sollte konsistent sein.
  • Call-to-Actions (Handlungsaufforderungen) und Buttons sollten klar erkennbar sein.
  • Die wichtigsten Inhalte sollten immer gut sichtbar und möglichst weit oben auf deiner Website sein.
  • Ein Webseitenbesucher sollte auf jeder Seite Folgendes wissen: “1. Wo komme ich her? 2. Wo bin ich? 3. Wo kann ich hin?”

Auf was es beim Programmieren einer Unternehmenswebseite ankommt

Eine Programmiererin, die an einem Laptop sitzt und arbeitet.
Aus technischer Sicht solltest du bei deiner Website auf Responsiveness, Ladegeschwindigkeit, SEO, Updates und Sicherheit achten.

In diesem Abschnitt geht es nicht darum, ob WordPress, Typo3 oder ein anderes CMS für dich das Richtige sind. Es geht darum, auf was du unabhängig davon bei deiner Website achten solltest, damit diese auch aus technischer Sicht zu den Gewinnern gehört:

  1. Responsive Webdesign: Die Inhalte deiner Unternehmenswebseite sollten sich an alle Bildschirmgrößen (Desktop, Tablet und Smartphone) anpassen können.
  2. Ladegeschwindigkeit: Der mobile Anteil der Webseitenbesucher steigt rasant. Ein bestmöglicher Pagespeed ist nicht nur ein wichtiger Rankingfaktor bei Google, sondern wirkt sich auch positiv auf Absprungraten und Conversions aus.
  3. SEO: Kontrolliere deine Website regelmäßig nach Onpage-Fehlern. Diese sind in der Regel leicht zu beheben, wenn man von ihnen weiß.
  4. Updates: Führe Updates deiner Website immer regelmäßig durch, um Sicherheitslücken zu schließen.
  5. Sicherheit: Leg Wert auf Website Security. Eine gehackte Seite gibt kein schönes Bild ab, kann Schadsoftware an deine Besucher verteilen und sich negativ bei Google auswirken.

So hebst du dich durch Persönlichkeit vom Wettbewerb ab

Wenn man Unternehmer fragt, was ihre Website vermitteln soll, dann bekommt man oft Antworten, deren Kernaussagen sich um Seriosität, Expertise und Qualität drehen. Daran ist auch nichts auszusetzen. Was aber meistens unter den Tisch fällt, ist Persönlichkeit.

Eine gute Website sollte vor allem auch Persönlichkeit vermitteln. Denn das ist der Schlüssel zur Sympathie.
Deine Website sollte auch Soft Skills vermitteln. Das machst du am besten, indem du Persönlichkeit zeigst.

Wenn du auf deiner Website Persönlichkeit zeigst, dann hast du davon zwei große Vorteile:

  1. Es unterstreicht deine Einzigartigkeit und hilft dir, dich von deinen Mitbewerbern zu differenzieren.
  2. Es fördert das Vertrauen, denn es handelt sich ja nicht mehr um eine anonyme Unternehmenswebseite.

Denke gerade bei Letzterem an Claus Hipp und sein “Dafür stehe ich mit meinem Namen.” Ein sehr kluger Schachzug. Denn man denkt: “Wenn der seinen Kopf dafür hinhält, dann wird’s schon stimmen.”

Wie du deine Website mit Persönlichkeit füllst

Dich und dein Team auf der Über-uns-Seite vorzustellen, ist das Mindeste, was du tun kannst. Dazu gehören:

  1. Freundliche und offene Portraits
  2. Fotos von Arbeitssituationen

Wenn du aus dem Vollen schöpfen möchtest, dann kannst du für deine Mitarbeiter auch Profilseiten anlegen und ein wenig über sie erzählen. Das wertet deine Unternehmenswebseite nicht nur ungemein auf, sondern du wirst auch überrascht sein, welch positiven Effekt das haben kann.

Der Wert von Sympathie durch Persönlichkeit äußert sich subtil. Er hilft dir aber dabei, deine Wunschkunden anzuziehen. Die Bücher, die du gelesen hast oder deine Hobbies können auch manchmal das Zünglein an der Waage sein, das dir den Auftrag verschafft. Ich spreche hier aus Erfahrung!

Das kannst du tun:

  • Zeige dich und dein Team auf deiner Website von der persönlichen Seite.
  • Persönlichkeit wirkt fast wie ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem du dich von deiner Konkurrenz unterscheidest und Vertrauen schaffen kannst.
  • Wirf einen Blick auf die Webseiten deiner Mitbewerber. Stellen die ihr Team vor? Nein? Dann hast du gleich doppelt Potenzial, das du ausnutzen kannst.

Mit gezielten Handlungsaufforderungen die Besucher zum nächsten Schritt motivieren

Der letzte wichtige Baustein erfolgreicher Unternehmenswebseiten sind die Call-to-Actions. Das sind Elemente auf deiner Website, welche die Besucher zu einer bestimmten Handlung auffordern. Diese kennst du bestimmt:

  • Jetzt kaufen
  • Hier eintragen
  • Jetzt Kontakt aufnehmen

Diese befehlsartigen Aufforderungen waren mal schwer im Trend. Mittlerweile dürften sie aber nicht mehr so gut funktionieren, da sich die wenigsten gerne herumkommandieren lassen. 

Besser ist es, die Call-to-Actions aus Sicht des Users zu formulieren und seine Souffleuse zu sein. Aus den obigen Beispielen wird dann:

  • Ich möchte kaufen
  • Ich möchte mich eintragen
  • Ich möchte Kontakt aufnehmen

Da sie dem Besucher die gewünschte Handlung einflüstern und er die Worte im Inneren schon mal formuliert, ist der Weg zur Ausführung ein wenig kürzer geworden.

Das kannst du tun:

  • Überlege, welche Handlungen du dir von deinen Besuchern erhoffst.
  • Deine Aufforderungen müssen nicht immer gleich auf einen Kauf oder eine Kontaktaufnahme hinauslaufen. Nicht jeder Besucher ist schon soweit. Welche nützlichen Inhalte kannst du in Form von Whitepapers, Checklisten etc. anbieten, um so über deinen Newsletter in Kontakt zu bleiben?
  • Beschäftige dich mit der Customer Journey, um dir zu überlegen, welcher Call-to-Action an welcher Stelle für dich Sinn macht.

Beispiele für gelungene Unternehmenswebseiten

Abschließend haben wir noch ein paar Beispiele von Unternehmen recherchiert, die sich mit sehr guten Webseiten präsentieren. Wir haben nicht penibel überprüft, ob sie alle unseren 7 Faktoren entsprechen. Es handelt sich aber definitiv um Seiten mit tollem Design, hochwertigen Inhalten und klaren Zielen. 

Wirf also einen Blick darauf und lass dich inspirieren!

Screenshot der Unternehmens-Website von Sono Motors

sonomotors.com

Screenshot der Website von Greenpeace Energy

greenpeace-energy.de

Screenshot der Unternehmenswebsite von Magazino

magazino.eu

Screenshot der Website von Buchinger Wilhelmi

buchinger-wilhelmi.com

Screenshot der Website von Frauen studieren Maschinenbau

frauen-studieren-maschinenbau.de

Wie du ins Handeln kommst

Die 7 Faktoren erfolgreicher Unternehmenswebseiten sind eher als Prinzipien zu verstehen. Sie sind keine Methoden oder Taktiken, die dich über Nacht zum Erfolg führen. Sie umzusetzen benötigt Zeit. Doch diese zu investieren, wird sich für dich lohnen. 

Wenn du die genannten Prinzipien verinnerlicht hast und Routine in die Umsetzung kommt, dann wirst du auch die richtigen Marketingmethoden für dein Unternehmen finden.

Du willst schneller ans Ziel kommen?

Deine Zeit lässt es nicht zu, dass du dich intensiv mit deiner Website beschäftigst und alles umsetzt? Das verstehe ich. Denn im Grunde wurde hier auch nur die Oberfläche des Ganzen angekratzt. 

Wenn du für deine Unternehmenswebseite den Turbo einschalten willst, dann kontaktiere uns. Als Experten für digitale Strategien und Website-Konzeption helfen wir dem Mittelstand, mit der Website die richtigen Kunden zu erreichen. 

Mehr zu unserer Webagentur erfährst du auf unserer Startseite. Wenn du möchtest, kannst du auch gleich ein kostenloses Beratungsgespräch mit mir vereinbaren.